Unsere Tiere

 

Sie bereiten uns grosse Freude! Sympathisch, zutraulich und hübsch sind sie und unterstützen uns bei unserem täglichen bäuerlichen Schaffen als Weiden- und Wiesenpfleger sowie als Entbuscherinnen. Sie schenken uns köstliche Produkte: Milch, Fleisch und Wolle.

Robust sind unsere Tiere, gesund, geländegängig und an die Gegend angepasst!

 

Capre Grigie, Engadiner Schafe und Appenzeller Barthühner tummeln sich auf unseren Wiesen und Weiden. Alle samt Pro Specie Rara-Rassen. Pro Specie Rara setzt sich seit den 1980er Jahren für die Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen und für eine grosse tierische und pflanzliche Vielfalt ein.

 

Capra Grigia

Graue Geissen machen glücklich!

Ja, grau müssen sie sein, so grau wie der Calanca-Granit. Deshalb wird sie im Calancatal auch «Cavra del sass» (Steinziege) genannt. Wir würden sie nicht mehr hergeben, unsere grauen Berggeissen mit ihren kräftigen, nach hinten gebogenen Hörnern. Voller Widerstandskraft sind sie, urtümlich und trittsicher. Die ideale Geiss also für unser Leben in den Bergen, für unsere Trockenwiesen und steilen Weiden. Unsere grauen Berggeissen sind temperamentvoll und gute Milchlieferanten. So macht das Bauernleben glücklich!

www.capragrigia.ch

 

Engadiner Schaf

Zusammen mit unseren Grauen Geissen halten wir zwei Engadinerschafe mit Lämmern. Sie sind charaktervoll, robust und zutraulich und typische Bergschafe. Seiner braunen «Kutte» wegen wird das Engadinerschaf auch «besch da pader» genannt. Das bedeutet auf romanisch Pater-Schaf. Carlina hat am 17. Dezember 2013, genau an Vollmond, gesunde Zwillinge zur Welt gebracht — ein Männlein und ein Weiblein. Sie ist, wie alle Engadiner Schafe eine ausgezeichnete Mutter und hat leicht und selbständig geboren. Es war für mich ein grosses Erlebnis, beim Eindunkeln bei der Geburt dabei zu sein. Wie unsere Grauen Geissen lieben auch unsere Engadinerschafe Blätter und Rinden und helfen so tüchtig mit, unsere eingewachsenen Grünflächen zu entbuschen.

www.engadinerschaf.ch

 

Appenzeller Barthuhn

Ei, ei, ei, sind unsere Hühner glücklich und eine super «Squadra». Gut umsorgt und begleitet von ihrem stolzen Güggel Caruso, ein Prachtsexemplar, gehen sie von morgens früh bis abends spät auf Futtersuche. Sie machen ausgedehnte Spaziergänge auf unserer Lichtung, in den Wald und auf den Kompost. Wie sie das lieben! Dabei kommunizieren sie ständig miteinander, gackern und jauchzen ihre Freude heraus über ein gelegtes Ei. Ich könnte diesem emsigen, fidelen, stolzen Volk stundenlang zuschauen. Hühner machen so viel Spass! Hübsch und adrett sind sie mit ihren charakteristischen Vollbärten, die sie vor der Winterkälte schützen. Nachmittags sonnen sie sich und nehmen sich ihr Sandbad. Welche Wonne! Pünktlich zum Eindunkeln marschieren sie wieder Richtung Stall, picken nochmals emsig ein paar Körner, bevor sie sich’s auf den Sitzstangen — in der Sicherheit des Stalls — für die Nacht bequem machen.

www.zun-schweiz.ch

 

Pommernenten

Drei sind zu uns gekommen, ein Erpel mit seinen zwei Damen. Die Pommernente ist einer der letzten Vertreter des Landenten-Typs in Europa. Rar und hübsch sind sie mit ihrem weissen Brustlatz. Der Erpel trägt eine elegante Schwanzlocke. Zwei Teiche haben sie erhalten und eine Pfütze, da sind sie in ihrem Element. Mit ihrem leisen Geschnatter und ihrer Wasserfreude bereichern sie unser Heimetli.

 

3 Eselinnen

Weiss, die junge, ungestüme Fioca und dunkelbraun, die abgeklärte, 19-jährige Isabella. Die kleine Montagna lebt seit Mai 2015 auch bei uns. Sie verstehen sich prima mit unseren Engadinerschafen und den Grauen Berggeissen!

 

1 Hund

Jo Ruba, eine portugiesische Hirtenhündin (Cao da Serra de Aires) mit krausem schwarzweissem Fell und voller Energie.

 

Und...

2 Katzen

La Signora Piera und Pfiff.